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BERNARD BRAUCHLI ORGEL |
Die vielen Jahre, die Bernard
Brauchli dem Studium des Klavichordes und seines Repertoires widmete, führten naturgemäß
zur Orgel; ganz besonders beschäftigt ihn die Musik der südeuropäischen Raumes
und die Kammerorgel. Die Erfahrung in der Aufführung alter Klaviermusik der 16.
bis 18. Jahrhunderten erlaubt ihm die Klangfülle der frühen Orgeln
darzustellen. Seine zwei Orgelschallplatten, eine von der ältesten Orgel in
Portugal in der Kathedrale von Evora, und die andere von einer aus dem Piemont,
von Giovanni Bruna im Jahre 1794 in Magnano (Italien) gebaute Orgel, wurden von
der Kritik und dem Publikum sehr hoch geschätzt. Die Konzerte von Bernard
Brauchli auf historischen Orgeln in Europa (Sitten, Schweiz; Faro und Mafra,
Portugal; mehrere italienische Orgeln aus dem 18. Jahrhundert, usw.) und in den
Vereinigten Staaten hatten immer sehr großen Erfolg.
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Drei
Jahrhunderte von iberischer Orgelmusik, 1500 to 1800
Werke von di A. de Cabezón, M. R. Coelho, P. Bruna,
P. de Araújo, P. Nassarre, J. Cabanilles, V. Hervás, S. Durón, J. Oxinaga, M.
de Sostoa, A. Soler
o Italienische Orgelmusik aus dem XVI. bis XVIII. Jahrhundert
Werke von A. Antico, A. Gabrieli, G. Cavazzoni, A.
Valente, G. Frescobaldi, D. Zipoli, G. B. Martini, V. Bellini, D. Cimarosa
o
Orgelmusik aus
dem XIV. bis XVIII. Jahrhundert
Werke von C. Paumann, S. Aguilera de Heredia, P. de
Araújo, L. Chaumont, A. Scarlatti, D. Cimarosa
o
Die frühe
Orgel
Werke von H. Aston, P. Attaingnant, H. Newsiedler,
J. A. Dalza, A. Valente, M. R. Coelho, Chr. Erbach, Ign. de Echeverria, J. do
Sacramento, C. Seixas, J. de Sousa Carvalho, S. de Alberto, A. Soler

Das war ein frisches, angenehmes, luftiges musikalisches
Ereignis in jeder Hinsicht; was gespielt wurde, wer es spielte, und wo es
gespielt wurde. Brauchli spielte mit Schwung und Vertrauen, so daß man
überzeugt war, daß das Busch-Reisinger Museum der Platz war, wo man
außerordentliches Vergnügen von höchster Qualität an einem Freitag Abend haben
konnte.
The Boston Globe (U.S.A.), Richard
Buell
Bernard Brauchli, mit seinem riesigen Talent und seiner
perfekten Beherrschung des Instrumentes, nützte die Orgel von Valère, welche
die älteste bespielbare Orgel in der Welt ist, vollkommen aus. In den Händen
eines solchen Experten war es klar, daß diese Orgel nicht nur ein unschätzbares
Kleinod ist, sondern auch ein Musikinstrument, das die anspruchsvollsten Liebhaber
der Musik bezaubern kann, dank der Anmut seines außerordentlichen Klanges und
des Könnens dieses Künstlers.
Le Nouvelliste
(Sion, Schweiz), J. Steinmann
Ich bin von einem Duo, Yuko Hayashi und Bernard Brauchli,
das ich zufällig in einem Recital gehört habe, wo sie eine Reihe von Soler
Konzerten auf zwei Kammerorgeln spielten, sehr beeindruckt gewesen.
The New Yorker (U.S.A.), Nicholas
Kenyon
Die anspruchsvolle Interpretation Bernard Brauchlis
dieses Repertoires [Iberische Orgelmusik aus dem 16. bis 18. Jahrhunderts]
scheint gerade richtig zu sein; die ideale Kombination dieser Musik mit dieser
Orgel ist evident. Die Aufführung von Bernard Brauchli ist durchaus sauber,
präzise und klar, und ist bemerkenswert für ihren natürlichen Ausdruck, welcher
vollkommen zweckdienlich scheint.
Early Music (England), John Kitchen
Diese CD [The Organ of Evora Cathedral] enthält die
sinnlichste Orgelmusik, die zu hören man sich wünschen kann. Es gibt eine
zauberhafte Qualität die diese Musik hervorbringt, und von der Brauchli weiß,
sie zu ihrer vollen Großartigkeit zu bringen. In jeder Hinsicht ist diese CD
außerordentlich, und Sie würden sich selbst schaden, wenn Sie sie nicht hören.
The National Guide to Compact Discs
(U.S.A.)
Durch das gesamte Programm ist die Klaviertechnik des
Schweizer Musikers Bernard Brauchli sicher und leicht und zeigt deutlich seine
Liebe und Erfahrung für dieses relativ unbekannte Gebiet der Orgelkultur. Mehr
von diesen Produktionen aus seiner Bibliothek würden willkommene Zusätze zur
Discographie sein.
The Diapason (U.S.A)
Bernard Brauchli, ein profunder Kenner spanischer
Orgelmusik, hat sich glücklicherweise auf die Werke spanischer Komponisten
zwischen dem 16. bis 18. Jahrhundert beschränkt und die Auswahl so getroffen,
daß die Orgel sowohl als kammermusikalisches Instrument als auch in ihrer
ganzen Pracht zum Klingen kommt. Eine außergewöhnlich schöne Orgelaufnahme.
Alte Musik Aktuell (Deutschland), Rüdiger Schwarz