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BERNARD BRAUCHLI FORTEPIANO |
Klaviermusik aus dem späteren 18. Jahrhundert, ausgeführt
auf einer Kopie nach einem frühen Instrument, enthüllt Aspekte der Musik von
Mozart, Beethoven, Haydn oder ihrer Zeitgenossen, welche durch die vielen
Obertöne des modernen Klaviers versteckt werden. Der hölzerne Rahmen, die
leichteren Hämmer, und die geringere Saitenspannung erlauben dem Instrument mit
einem klareren Ton zu singen und deswegen alle Feinheiten der melodischen Linie
zu zeigen. Ein solches Instrument ist das, was diese Komponisten gekannt haben
und im Sinn hatten, als sie ihre Musik geschrieben haben.
Das Fortepiano von Bernard Brauchli ist eine Kopie eines Instruments von Anton
Walter (Wien, ca. 1780), welches ursprünglich Mozart gehörte, der diesen
Klaviermacher besonders in seinen späteren Jahren schätzte. Es wurde von seinem
Sohn Karl dem Mozarteum in Salzburg im Jahre 1856 geschenkt. Dieses Instrument
eignet sich besonders für die Werke der Komponisten des späten 18. Jahrhunderts
und für das frühere Werk Beethovens.
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Frühere Klavierwerke
Werke von C. Ph. E. Bach, D. Cimarosa, B. Galuppi, J. Haydn, W. A. Mozart
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W. A. Mozart und seine Zeitgenossen
Werke von C. Ph. E. Bach, J. Haydn, Fr. Seydelmann, W. A. Mozart
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Die Innigkeit Mozarts
Werke von W. A. Mozart

John Lyon, Kopie eines fortepiano von Anton Walter (Wien, circa 1780)
Brauchli
beendete die Sonate mit Intensität, und das Instrument antwortete in einer
lebendigeren Art als es ein Steinway hätte können. Es war eine Aufführung von
vielen Schattierungen, von geballter Kraft, von Pathos, aber auch von
Festlichkeit; es war Mozart, der uns durch das Klavier sagte, daß es zwar
Traurigkeit gibt, aber daß sie schließlich durch Freude besiegt sein werde.
Brauchli hat uns vielleicht zu tieferer Kenntnis von Mozart, und vielleicht von
Menschlichkeit geführt als de Larrocha...Beide boten überzeugenden Zugang zu
Mozart.
Ein
überwältigtes Publikum, ein tosender Applaus, eine grenzenlose Begeisterung.
Eine Begeisterung, die durch die außerordentliche Aufführung von Bernard
Brauchli auf einem Hammerklavier nach Anton Walter mehr als berechtigt war. Wunderbare
Interpretation.